Bei vielen Produktionsprozessen entsteht Abwärme mit einer Temperatur von einigen 10 °C über der Umgebungstemperatur. Die Myesto GmbH hat eine thermodynamisch angetriebene Pumpe entwickelt (im folgenden Thermopumpe), die diese Temperaturunterschiede nutzen kann, um mechanische Energie zu erzeugen. Diese kann direkt z.B. zum Antrieb einer Pumpe genutzt werden oder zur Erzeugung von elektrischem Strom.

Systeme die aus Wärme in mechanische Energie oder elektrische Energie umwandeln, benötigen hohe Temperaturdifferenzen von 100°C und mehr (Dampfmaschine). System die auch mit geringen Temperaturdifferenzen auskommen wie z.B. der Sterlingmotor sind zu aufwändig in der mechanischen Konstruktion und damit nicht wirtschaftlich nutzbar. Zur Zeit wird ein Demonstrator des neuen patentierten Systems der Myesto GmbH aufgebaut, um die prinzipielle Funktion zu zeigen.

Die Thermopumpe kann überall zum Einsatz kommen, wo es nicht völlig ausgenutzte Wärme (Restwärme) oder Kälte gibt und in örtliche...
Bei vielen Produktionsprozessen entsteht Abwärme mit einer Temperatur von einigen 10 °C über der Umgebungstemperatur. Die Myesto GmbH hat eine thermodynamisch angetriebene Pumpe entwickelt (im folgenden Thermopumpe), die diese Temperaturunterschiede nutzen kann, um mechanische Energie zu erzeugen. Diese kann direkt z.B. zum Antrieb einer Pumpe genutzt werden oder zur Erzeugung von elektrischem Strom.

Systeme die aus Wärme in mechanische Energie oder elektrische Energie umwandeln, benötigen hohe Temperaturdifferenzen von 100°C und mehr (Dampfmaschine). System die auch mit geringen Temperaturdifferenzen auskommen wie z.B. der Sterlingmotor sind zu aufwändig in der mechanischen Konstruktion und damit nicht wirtschaftlich nutzbar. Zur Zeit wird ein Demonstrator des neuen patentierten Systems der Myesto GmbH aufgebaut, um die prinzipielle Funktion zu zeigen.

Die Thermopumpe kann überall zum Einsatz kommen, wo es nicht völlig ausgenutzte Wärme (Restwärme) oder Kälte gibt und in örtlicher Verbundenheit mechanische Energie benötigt wird oder elektrische Energie bereits erzeugt wird oder als Folge erst erzeugt werden wird.
Als Anfangsanwendung werden zwecks des geringeren Aufwandes der technischen Einbindung als auch der nicht notwendigen Anmeldung als Stromeinspeiser bei den örtlichen Netzbetreibern, Energieerzeuger mit Anlagen mit Prozess-und Restwärme gewählt.
Insbesondere liegt hier zunächst der Fokus auf Biogasanlagen. Zum einen entsteht in der Fermentierung der Biomasse Wärme (muss auch separat zugeführt werden) und es verbleibt Abwärme, welche für die 10-Grad-Temperaturunterschied genügt. Zum anderen gibt es in einer Biogasanlage eine Reihe von mechanischen Prozessen, welche bisher Strom verbrauchen (Pumpen, Rührwerke, Fließbänder). Hinzukommt, dass derzeit der größte Teil des in Deutschland produzierten Biogases direkt am Entstehungsort verstromt wird.
Ökonomische Gesichtspunkte, die für Biogasanlagenbetreiber als erste Kundengruppe sprechen, sind zudem das Auslaufen der EEG-Förderung. Das heißt für die Anlagenbetreiber entsteht ein enormer Kosten-und Ertragsdruck. Es ist schwerer, Anlagen effizient laufen zu lassen. Die Thermopumpe trägt bei nur geringem Investitionsbeitrag zur Effizienzsteigerung mit kurzer Amortisationszeit bei.
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Ralf Wendt CEO Ergahrung und Interesse an der Energiewende